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26.06.2026
15:00 Uhr
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Offiziell gibt Apple wenig über den Aufbau seiner Prozessoren preis. Hartnäckiges Forschen verrät jedoch, wie die M-Chips ticken.

Ganz allgemein ist von Apples M5 bekannt, dass er auf einer 3-Nanometer-Technologie basiert. Er ist mit der Apple Neural Engine (ANE) bestückt, in der sich wiederum 16 Rechenkerne eigens um KI-Aufgaben kümmern. Als Hauptprozessor kommt eine 10-Core-CPU (Central Processing Unit) zum Einsatz, die sich aus sechs Effizienz- und bis zu vier Performance-Kernen zusammensetzt. Dazu kombiniert Apple einen Grafikprozessor (Graphics Processing Unit, GPU) mit 10 Kernen sowie je einem Neural Accelerator für KI-Berechnungen.
Die technischen Details seiner Chips verbirgt Apple unter den Abstraktionsebenen von Frameworks und steuert den Zugriff darauf über wohldefinierte APIs. Hinter diesem Sichtschutz lassen sich Technologien und Chip-Funktionen nicht nur entwickeln und optimieren, sondern auch ersetzen oder streichen. So muss Apple nichts erläutern und sich keiner Diskussion aussetzen, falls Apps dadurch nicht mehr funktionieren wie erwartet oder sogar abstürzen. Besonders Wissbegierige in den Communities forschen diesen verborgenen Funktionen nach.
So lässt sich etwa ein kleiner Transformer ganz ohne Core ML direkt für die ANE entwickeln und darauf trainieren. Ein solcher Transformer könnte ein kleineres, allgemeines Sprachmodell wie das von OpenAI oder Meta durch lokales Training für einen bestimmten Zweck ausprägen, etwa um Lyrik im Stil bekannter Poeten zu erzeugen.